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Produktfotografie

Wie wird ein Produkt
spannend in Szene gesetzt?

  • Inszenierte­ Produktfotografie
  • Fotostudio
  • Studiolicht

Aufgabe

Hier geht es um High-Tech Keramikbauteile in Kleinstauflage. Für eine Präsentation sollten die oft relativ einfach anmutenden Teile so präsentiert werden, dass sie „lecker“ aussehen.

Lösung

Da mehrere Werkstücke in einem look-and-feel fotografiert werden sollten, musste ich eine Lösung finden, die für eine Vielzahl von geometrischen Körpern passt.
Zweifabriges Blitzlicht und eine edle Spiegelung waren die Lösung. Durch das warme und  kalte Licht wird die Dreidimensionalität des Objektes hervorgehoben. Die Spiegelung zeigt auch Seiten, die normalerweise unsichtbar bleiben. Durch das intensive Blitzlicht werden dünne Keramikteile leicht durchleuchtet, so dass man auch die Materialstärke ahnen kann.
Die Bilder sind auf der Website des Unternehmens und auf Messen zu finden.

Ich setze auch Ihr  Produkt in Szene.

Wie man eine Produktionsanlage fotografiert

  • Industriefotografie
  • Produktfoto
  • Corporate Photography
  • Businessfotografie

Aufgabe

Die Kamera, die in einer Broschüre gezeigt werden soll ist normalerweise in den Tiefen einer Produktionsanlage versteckt. Auf dem Messestand war sie für ein paar Tage in einem Funktionsmodell eingebaut. Die einmalige Chance das Gerät im Einsatz zu zeigen.

Lösung

Ich fuhr mit meiner Ausrüstung zur Messe nach Düsseldorf, früh genug, dass ich vor dem Besucheransturm auf dem Stand war. Zusammen mit einem netten Techniker ließen wir eine halbe Stunde lang Pharmaverpackungen über ein Transportband an der Kamera vorbeilaufen. Wichtig war, dass man die rechts und links der Kamera montierten Blitze sehen konnte und dass die Geschwindigkeit, mit der die Verpackungen vorbeihuschen erkennbar war. Einige Hundert Bilder brauchte es, bis wir das perfekte Timing herausgefunden hatten und die Belichtungszeit so gut passte, dass der Blitz sichtbar war und man auf dem verwischten Etikett gerade noch so den Barcode erahnen konnte, den die Kamera lesen soll.

Ich fotografiere Ihr Produkt im Einsatz für aussagekräftige Werbung.

Wie wird eine Felge zum Objekt der Begierde?

  • Automotive
  • Studiofotografie
  • Produktfotografie

Aufgabe

Eine High-End Beadlock-Felge ist etwas, das harten Offroad-Fans das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Für eine Anzeige sollte ich so eine Felge fotografieren und inszenieren.

Lösung

Die Felge war in einem edlen mattschwarz lackiert, eine Oberfläche, die ich gerne im Bild einfangen wollte. Durch die vielen Kanten wollte ich im fertigen Bild eine Vielzahl an Reflexen zeigen, die das Objekt aus dem Dunkeln „herausmodelliert“. Der Helligkeitsverlauf im Hintergrund und das Streiflicht auf der Felgenvorderseite schaffen eine tolle Dreidimensionalität selbst bei der frontal von vorne fotografierten Felge. Im Betrachter wird so der Wunsch erweckt die Felge anfassen zu wollen. Männer und Autos eben. 😉

Wie wird aus einer Flexodruckplatte ein Imageprodukt?

  • Industriefotografie
  • Imagebroschüre
  • Sachfotografie

Aufgabe

Eine Flexodruckplatte soll für eine neue Imagebroschüre fotografiert werden. Die verschiedenen technischen Eigenschaften der Platte sollen in einem Bild deutlich zu erkennen sein. Das Bild soll „Image-Charakter“ haben.

Lösung

Die Platte wurde im Studio mit Klebestreifen in der Wunschposition fixiert. Die dabei entstehenden verschiedenen Krümmungsradien, zeigen gut die Flexibilität der Druckplatte. Durch die Spiegelung, die auch durch das Material sichtbar ist, wird die Transparenz deutlich. „Wassertropfen“ (aus Glyzerin) deuten die technische Verarbeitung an.
Durch die aufwändige Vorbereiteung benötigte das Bild praktisch keine Retusche. Lediglich der Untergrund bekam einen etwas kühleren Farbton.

Wie setzt man Hightech attraktiv in Szene?

  • Produktinszenierung
  • Studiofotografie
  • Industriefotografie

Aufgabe

Spritzguss-Bauteile für die Luftfahrtindustrie – Die hochspeziellen Kunststoffformteile sind im Alltag unter Verkleidungen versteckt. Für einen Messestand sollten die Feinheiten und die Qualität der Produkte visualisiert werden.

Lösung

Da die Kunststoffe transparent sind, entschiede ich mich für eine Darstellung im Durchlicht. So kann die edle Transparenz wirken. Da auch die Oberflächentextur wichtig ist, habe ich zusätzlich auch fein dosiert von der Seite beleuchtet. Um zu zeigen, dass die Teile normalerweise „versteckt“ eingebaut sind, habe ich immer noch ein „Schattenbild“ mit ins Bild integriert.
Das eigentliche Objekt liegt auf einer Glasplatte, die auch für eine zarte Spiegelung sorgt. Ein zweites Bauteil liegt unter der Glasplatte und erscheint nur als unscharfer farbiger Schatten.

Wie sorgt man mit Brillen­fotos für Durchblick?

  • Inszenierte ­Produktfotografie
  • Fotostudio
  • Imagebilder

Aufgabe

Ein Optiker mit einem Faible für extravagante Brillen, wollte seine neue Kollektion ausgefallen präsentieren. Die Bilder sollen auf seiner Website und in den Sozialen Medien Emotionen erzeugen.

Lösung

Die Brillenmodelle waren wirklich außergewöhnlich: spannender Materialmix gepaart mit ungewöhnlichen Formen. Ich entschied mich für einen Hintergrund im Vintagelook im Kontrast zu den modernen Brillen. Wichtig war, dass die verwendeten Materialien bzw. der Materialmix gut zu erkennen waren. Die selektive Schärfe lenkt den Blick aufs Detail.

Wie bringt man etwas Winziges groß raus?

  • Sensortechnik
  • Makrofotografie
  • Pressefoto

Aufgabe

Einen winzigen Feuchtesensor in seinem Anwendungsumfeld fotografieren. Das Bild erscheint als Aufmacherfoto für einen Fachartikel und großformatig auf einem Messestand.

Lösung

Der Sensor ist nur ca. 5×5 mm groß. Daher muss die Umgebung mit in das Bildkonzept einbezogen werden. Mit einem Gemisch aus Wasser und Glyzerin gestaltete ich eine Tropfenlandschaft, in der der Sensor platziert wurde. Die spannende Ausleuchtung mit Gegenlicht ergab eine feine Struktur und schöne Reflexe auf dem „Wasser“. Das Bild wurde, wie erhofft, in der Fachzeitschrift veröffentlich und auf mehreren Fachmessen in Wandgröße als Eyecatcher eingesetzt.

Wie füllt man mit kleinen Objekten eine große Fläche?

  • Industriefotografie
  • Messegestaltung
  • Produktfoto

Aufgabe

Die relativ kleinen Sensoren sollten mit den verschiedenen Anschlussstücken so fotografiert werden, dass sie als Produktfamilie auf einer Messewand in ca. 4 Metern Breite gezeigt werden können.

Lösung

Um die erforderliche Bildauflösung, die bei so einem Endformat nötig ist zu erreichen, fotografierte ich jeden Sensor einzeln auf neutralem Untergrund. Aus den Einzelfotos montierte ich dann ein Gesamtbild in dem die Spiegelungen erhalten blieben und ein feiner Grauverlauf der Gruppe Halt gibt. Durch die hohe Aufnahmeauflösung ist auch die fein gebürstete Metalloberfläche perfekt zu erkennen.
Ein qualitativ hochwertiges Bild spricht auch immer für ein qualitativ hochwertiges Produkt.

Wie werden Weinflaschen effizient abgelichtet?

  • Katalogfotografie
  • Fotostudio
  • Webshopfotos

Aufgabe

24 Weinflaschen sind so zu fotografieren, dass sie optisch zu den bereits im Webshop vorhandenen Fotos passen.
Der Etat ist extrem begrenzt.

Lösung

Nachdem alle Weinflaschen bei mir im Studio waren, habe ich das Aufnahmesetting (Beleuchtung, Pespektive etc.) der vorhandenen Flaschenfotos analysiert und in nachgestellt. Die Folienkappen musste ich allerdings für jede Edition getrennt fotografieren, damit ich bei allen Flaschen die Sternekodierung in Photoshop „nach vorne drehen“ konnte. So präzise ist leider keine Flaschenkonfektionierung möglich.

Wie zeigt man Streckmetall als Luxusobjekt?

  • Sachfotografie
  • Industriefotografie
  • Imagebilder
  • Stilleben

Aufgabe

Für einen Kunden fotografierte ich eine Reportage in einem metallverarbeitenden Betrieb.

Lösung

Bei der Reportage ging es eigentlich um Kundendienstmitarbeiter im Einsatz. Ich fotografiere aber immer gerne auch nebenbei kleine Stilleben und Impressionen aus dem Produktionsumfeld. In diesem Fall hatten es mir die gelagerten Streckmetall-Platten angetan.

Mit dem richtigen Licht und den richtigen Reflexen wirkt Metall schnell wie Schmuck.
Der fotografische „Beifang“ hat meinem Kunden dann so gut gefallen, dass die Bilder für Imagezwecke eingesetzt wurden.